| Zone 1 (Deutschland) | 5,00 € |
| Zone 2 (EU) | 12,00 € |
| Zone 3 (Restl. Europa) | 16,00 € |
| Zone 4 (Weltregion 1) | 19,00 € |
| Zone 5 (Restl. Welt) | 19,00 € |
| Zone 1 (Deutschland) | 5,00 € |
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München, Johann Nepomuck Fritz, 1768 – 1769.
Streitschrift bzw. Diskussionsbeitrag des katholischen Philosophen und Historikers Anselm Desing (1699 – 1772) zur Frage der Legitimität kirchlicher Güter und Einfünfte, die im späteren 18. Jahrhundert im Zuge von Aufklärung und Säkularisierung intensiv geführt wurde. Densing vertritt hier den Standpunkt, dass Kirchengüter dem Staat nicht schaden, solange sie für das Gemeinwohl eingesetzt werden. Auch weist er darauf hin, daß aus kirchlichen Mitteln wichtige Staatsaufgaben, etwa im Schul- und Bildungswesen sowie in der Armenpflege, finanziert werden, die sonst aus Steuermitteln bestritten werden müßetn. Der vielseitig gebildete Densing lehrte von 1737 an Mathematik, Geschichte und Ethik an der Benediktiner-Universität in Salzburg. Auch an Astronimie zeigte er Interesse. Der Bau der Sternwarte Kremsmünster 1749 ging auf seine Initiative zurück.
5 Bl., 157 S.; 4 Bl., 195 S. Brauner Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel auf beigem Rückenschild; Buchdeckel mit bräunlichen Marmorbezügen und Lederecken.
Tadelloses, nahezu neuwertiges Exemplar des sehr seltenen Werkes, das einen nachhaltigen Einblick in die Debatte zur Frage des Kircheneigentums im 18. Jahrhundert gewährt.