| Zone 1 (Deutschland) | 8,00 € |
| Zone 2 (EU) | 16,00 € |
| Zone 3 (Restl. Europa) | 27,00 € |
| Zone 4 (Weltregion 1) | 48,00 € |
| Zone 5 (Restl. Welt) | 50,00 € |
| Zone 1 (Deutschland) | 8,00 € |
| Zone 2 (EU) | 16,00 € |
| Zone 3 (Restl. Europa) | 27,00 € |
| Zone 4 (Weltregion 1) | 48,00 € |
| Zone 5 (Restl. Welt) | 50,00 € |
Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Bildergalerie zu öffnen.
Preis: 780,00 EUR
(inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)
Leipzig, H. W. F. Flittner und J. C. Müller, 1775.
Hauptwerk des französischen Astronomen Joseph Jérôme Le Français de Lalande (1732 - 1807), in dem der Autor einen Überblick über den Wissensstand der Astronomie im späten 18. Jahrhundert gewährt. Hauptthemen des unter dem Titel „Traité d’astronomie“ 1764 erstmals erschienenen Werkes sind der Aufbau des Sonnensystems, die Planetenbewegungen nach Isaac Newton, die Erstellung von Planetentafeln und Berechnung von Kometenbahnen sowie die Konzipierung von Sternkatalogen, mit denen der Autor auch persönlich befaßt war, ferner die Methoden astronomischer Beobachtung sowie die Nutzung astronomischer Instrumente wie Quadranten und Teleskope. Enthalten sind 16 ausfaltbare Kupfertafeln sowie eine mehrfach ausfaltbare Tabelle. Lalande befaßte sich als Astronom eingehend mit dem Problem einer besseren Bahnberechnung des Halleyschen Kometen und stand dabei im Austausch mit den Mathematikern Jean-Baptiste le Rond d’Alembert und Leonhard Euler. 1762 folgte Lalande seinem Lehrer Joseph-Nicolas Delisle als Professor für Astronomie am Collège de France nach, dessen Rektor er später auch wurde, und übte diese Position bis zu seinem Tode aus. Von 1795 an war Lalande außerdem Direktor der Pariser Sternwarte; unter seiner Ägide entstand hier ein erster Sternkatalog mit 30.000 Einträgen, der 1797 auf 41.000 Positionen erweitert wurde. Lalande darf als einer der einflußreichsten Astronomen seiner Zeit gelten.
24 Bl., 740 S. Pappband (Hardcover) der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.
Einband etwas aufgehellt und lichtrandig, sonst in gutem Zustand; Seiten geöffnet (also lesbar), aber nur am Kopf, nicht an der Seite und am Fuß beschnitten, Schnittkanten also ungleichmäßig; Seiten partiell etwas fleckig. In toto gutes Exemplar dieses einschlägigen Werkes, das als eines der bedeutendsten astronomischen Lehrbücher des späten 18. Jahrhunderts gelten kann. Das Exemplar entstammt der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen, in ihrer Blütezeit eine der größten und bedeutendsten Adelsbibliotheken in Deutschland, und ist durch entsprechende Stempelung und ein kleines Wachssiegel auf dem Vorsatz gekennzeichnet.