| Zone 1 (Deutschland) | 8,00 € |
| Zone 2 (EU) | 16,00 € |
| Zone 3 (Restl. Europa) | 27,00 € |
| Zone 4 (Weltregion 1) | 48,00 € |
| Zone 5 (Restl. Welt) | 50,00 € |
| Zone 1 (Deutschland) | 8,00 € |
| Zone 2 (EU) | 16,00 € |
| Zone 3 (Restl. Europa) | 27,00 € |
| Zone 4 (Weltregion 1) | 48,00 € |
| Zone 5 (Restl. Welt) | 50,00 € |
Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Bildergalerie zu öffnen.
Preis: 240,00 EUR
(inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)
Nürnberg, Johann Friederich Rüdiger, 1725.
Bedeutende regionalhistorische Gelehrten-Zeitschrift in der Tradition gelehrter Zeitschriften wie den Acta Eruditorum, die seit dem späten 17. Jahrhundert in Europa verbreitet waren. Während sich die in Leipzig erscheinenden Acta Eruditorum an ein internationales Publikum wandten, waren die Nova Literaria auf das wissenschaftliche und literarische Leben im Fränkischen Reichskreis ausgerichtet. Themenschwerpunkte waren die Lebensläufe und Werke fränkischer Gelehrter, Neuerscheinungen aus Theologie, Recht, Medizin und Philosophie, Rezensionen wissenschaftlicher Werke sowie Nachrichten aus Universitäten und gelehrten Gesellschaften. Das zweite Stück unter anderem mit einem Artikel über das Schwabacher „Wunderkind“ Jean-Philippe Baratier (1721 – 1740). Das breite Themenspektrum spiegelt sich auch in der Person des Herausgebers, des Eisenacher Mediziners Ernst Friedrich Justus Heimreich (1701 – 1760) wider; Heimreich war von 1730 an als Coburgisch-Meiningischer Hofmedicus tätig, von 1735 an wirkte er als Hof- und Legationsrat in Wien. An die Nova Literaria, von der nur zwei Stücker erschienen, schlossen sich 1726 die weiterhin von Heimreich herausgegebenen „Fränckischen Acta“ an, die bis 1732 in insgesamt 24 Sammlungen erschienen und 1733 wiederum von den „Nützlichen und auserlesenen Arbeiten der Gelehrten im Reich“ (bis 1736) abgelöst wurden.
124 S. Erste und Anderes (zweites) Stück in einem Bande. Neuer brauner Halblederband; Buchdeckel mit farblich angepaßten bräunlichen Marmorbezügen.
Der neue Handeinband in neuwertigem Zustand. Auch das Innenleben in bemerkenswerter frischer Erhaltung; Seiten sauber und fleckenfrei sowie ohne Bräunungen; Titelblätter mit Stempel des Instituts für Fränkische Landesforschung an der Universität Erlangen. In toto sehr gutes, nahezu tadelloses Exemplar der sehr seltenen beiden Stücke der Nova Literaria.