Versandkosten für SB-25955
Zone 1 (Deutschland) 8,00 €
Zone 2 (EU) 16,00 €
Zone 3 (Restl. Europa) 27,00 €
Zone 4 (Weltregion 1) 48,00 €
Zone 5 (Restl. Welt) 50,00 €
Angebot SB-25955Schließen
Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände.
Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände. Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände. Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände. Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände.

Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Bildergalerie zu öffnen.

Preis: 580,00 EUR
(inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)

(Schulz, Johann Heinrich: Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, ohne Unterschied der Religionen, nebst einem Anhange von den Todesstrafen, 4 Bände.

Auflage

Berlin, Christian Ludewig Stahlbaum, 1783

Alle Bände mit Titelkupfer. Haupt- und Schlüsselwerk des lutherischen Theologen und Pfarrers Johann Heinrich Schulz (1739 – 1823). Nach Studium im Halle (Saale) und einer Lehramtstätigkeit in Berlin war Schulze als Prediger in den brandenburgischen Gemeinden Gielsdorf, Wilkendorf und Hirschfelde tätig. Schulze, der während seiner Predigten nicht die übliche Perücke , sondern einen Zopf trug und deswegen allgemein unter dem Spitznamen „Zopfschulze“ bekannt war, verfaßte – zumeist anonym – eine Reihe von Schriften, mit denen er auch die Aufmerksamkeit des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II erregte: 1791 wurde Schulz wegen angeblichen Verstoßes gegen das sog. Wöllnersche Religionsedikt vom 9. Juli 1788, das dem Staat eine Reihe von Eingriffsmöglichkeiten gegen aufklärerische Tendenzen an die Hand gab, vom Dienst suspendiert. In einem von Schulze dagegen angestrengten Verfahren vor dem Berliner Kammergericht, das als „Zopfschulzenprozess“ in die Rechtsgeschichte eingehen sollte, entschieden die Richter, daß Schulz zwar nicht mehr als lutherischer, sehr wohl aber noch als geistlicher Prediger im Amt verbleiben durfte. Friedrich Wilhelm, der dieses Urteil am Affront gegen sich bewertete, ließ daraufhin Gehaltsstrafen gegen die Richter verhängen. Schulz erhielt schließlich eine lebenslange Pension zu gesprochen. Einer der inhaltlichen Schwerpunkte des hier vorliegenden Hauptwerkes Schuzens ist dessen radikale Ablehnung des Todesstrafe, der ein eigenes größeres Kapitel am Ende des Werkes gewidmet ist.

Exemplar

252; 294; 384; 366 S. Vollständiges Werk in vier Bänden. Braune Original-Halblederbände auf Holzdeckeln mit goldgeprägten Rückentiteln und floraler goldgeprägter Ornamentik sowie mit Lederecken und dreiseitigem Rotschnitt.

Buchrücken etwas berieben; Deckelpapier am Hinterdeckel des vierten Bandes teilwiese abgeschabt; Vorderdeckel des dritten Bandes seitlich mit leichtem Anbruch, der die Stabilität des Deckel aber nicht beeinträchtigt; wenige Blatt mit leichtem Feuchtigkeitsrand; seiten sonst aber sauber und nahezu fleckenfrei sowie ohne nennenswete Bräunungen. In toto gutes, ansehnliches Exemplar des sehr seltenen Werkes.

SB-25955

Das Angebot wurde Ihrem Warenkorb hinzugefügt.