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Geschichte der chinesischen Mission unter der Leitung des Pater Johann Abam Schall, Priesters aus der Gesellschaft Jesu.
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Mannsegg, Jg. Sch. von: Geschichte der chinesischen Mission unter der Leitung des Pater Johann Abam Schall, Priesters aus der Gesellschaft Jesu.

Auflage

Wien, Verlag der Mechitaristen-Congregations-Buchhandlung, 1834.

Der Jesuit Johann Adam Schall von Bell (1592 – 1666), der einem rheinischen Adelsgeschlecht entstammte, schloß sich 1618 einer Missionsreise nach China an, wo er bis zu seinem Tode 1666 unter wechselvollen Bedingungen als Missionar und zugleich in beratenden Funktinen für die chinesische Regierung tätitg war. Schall, der am Collegium Germanicum Mathematik und Astronomie studiert hatte, konnte sich dabei im Besonderen seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse zunutze machen. So veröffentlichte der 1630 ein Traktat über das Fernrohr in chinesischer Sprache, 1640 übersetzte er Georgius Agricolas Werk „De re metallica“ ins Chinesische. Aufgrund dieser besonderen Leistungen wurde er 1644 zum Präsidenten des kaiserlichen astronomischen Instituts berufen. Die Missionstätigkeit in China barg aber auch Gefahren in sich, da Schall den wechselnden Machtkonstellationen am chinesischen Hof ausgesetzt war: So wurde er 1661 nach dem Tode des Kaisers Shunzhi Opfer einer Hofintrige und wegen angeblichen Hochverrats zum Tode verurteilt. Der neue Kaiser Kangxi rehabilitierte ihn allerdings und ließ ihm nach seinem Tode in Anerkennung seiner Verdienste eine prächtige Grabstätte errichten, die noch heute vorhanden ist.

Exemplar

461 S. Brauner Original-Halblederband mit goldgeprägtem Rückentitel und goldgeprägten Ornamentbändern an den Kapitalen; Buchdecekl mit mehrfarbigen bräunlichen Marmorbezügen und Lederecken.

Dezenter Besitzerstempel auf Titelblatt. Sons sehr gutes Exemplar des sehr seltenen Werkes; Seiten sauber und fleckenfrei.

SB-25848

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